Tobias R. Schütze untersucht die lutherischen Bekenntnisschriften auf Aussagen zur zwischenkirchlichen Anerkennung. Das Bekenntnis kennt gemeinsam mit der Heiligen Schrift keine graduelle Kirchlichkeit. Stattdessen deutet es an einigen Stellen eine Anerkennung heterodoxer Kirchen an, an anderen...
pročitati sve
Tobias R. Schütze untersucht die lutherischen Bekenntnisschriften auf Aussagen zur zwischenkirchlichen Anerkennung. Das Bekenntnis kennt gemeinsam mit der Heiligen Schrift keine graduelle Kirchlichkeit. Stattdessen deutet es an einigen Stellen eine Anerkennung heterodoxer Kirchen an, an anderen Stellen aber aberkennt es solchen jegliche Kirchlichkeit. Statt die beiden Ansichten von An- und Aberkennung zu harmonisieren oder gegeneinander auszuspielen, bietet das Bekenntnis eine aspektivische Ekklesiologie. Somit ist im Hinblick auf die ökumenische Praxis die Frage nach zwischenkirchlicher Anerkennung nie grundsätzlich und endgültig zu beantworten, sondern muss stattdessen immer wieder aufgebracht werden.
\n
Kirchlichkeit nichtlutherischer Kirchen: Ja und Nein - kein Entweder-oder und kein halb-halb
sakriti opis
Recenzije